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Stromversorgung für die sicherheitstechnische Nachrüstung Ortung von Leerrohren im Autobahntunnel mit Tonfrequenzanalyse und Opto-Endoskopie |
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Tests z.B. von Automobilclubs bescheinigen den Autobahntunneln in Nordrhein-Westfalen einen hohen Sicherheitsstandard. Mit diesen Ergebnissen gibt sich der Landesbetrieb Straßenbau NRW aber nicht zufrieden und verbessert kontinuierlich die Sicherheit der Tunnel. Das aktuelle Tunnelnachrüstungs-Programm, das von 2007 bis 2010 datiert ist, sieht die sicherheitstechnische Optimierung von 36 Tunneln vor. Dafür werden 81 Mio. Euro investiert. |
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Zu den ersten Tunneln, die im Rahmen dieses Programms modernisiert wurden, gehören die Tunnel „Universität“ und „Wersten“, die die A46 am östlichen Stadteingang Düsseldorfs unter die Erde verbannen. Beide Tunnel, die dicht hintereinander liegen und eine Gesamtlänge von 1900 Metern aufweisen, wurden u.a. mit einer neuen Beleuchtungsanlage, einer Notstromversorgung und einer Orientierungsbeleuchtung für den Notfall ausgerüstet. Im kommenden Jahr folgen eine Tunnelsperranlage und moderne Kommunikationstechnik mit Video-, Funk- und Lautsprecheranlage. Um die Bauzeit kurz zu halten, Kosten zu sparen und die Brandschutzvorschriften zu erfüllen, sollten für die Beleuchtungsanlagen vorhandene Leerrohre mit 100 mm Durchmesser genutzt werden, die man beim Bau vor über zwanzig Jahren für solche Zwecke vorgesehen hatte. Da erfahrungsgemäß die Verlegung von Leerrohren nicht immer exakt den Planunterlagen entspricht, entschied sich das beauftragte Unternehmen, die Rohre zu orten. Das war eine gute Entscheidung, denn in der Tat entsprach die Bauausführung in diesem Punkt nicht ganz den Zeichnungen, wie die Techniker des beauftragten Unternehmens Von der Lieck Messtechnik schnell herausfanden. Sie untersuchten zunächst die Mittelwand des Tunnels in beiden Fahrtrichtungen mit Hilfe der Tonfrequenzanalyse. Dabei erzeugt ein Sender in der Leitung, die detektiert werden soll, einen elektrischen Strom, dessen Magnetfeld als Messsignal von der Empfangseinheit geortet wird. Bei metallischen Leitungen reicht dabei die Einkopplung des Signals. Sollen nichtmetallische Leitungen geortet werden, verwendet man zusätzlich einen Sendemolch, der durch die Leitung geschoben wird. Auf diese Weise kann man sowohl die Lage als auch die Verlegungstiefe der Leitung bzw. des Leerrohrs detektieren und in diesem Fall gezielt die Bohrungen für die Stromversorgung der Notbeleuchtung setzen. Bei den ersten Probemessungen bewährte sich dieses Verfahren grundsätzlich: Die Leerrohre konnten im Bereich der Brandnotleuchten punktgenau angebohrt werden. Im späteren Verlauf der Messungen zeigte sich jedoch, dass die Leitung oder der Sendemolch an einigen Stellen nicht durch das Leerrohr passten. In diesen Bereichen setzte Von der Lieck Messtechnik zusätzlich ein digitales Endoskop ein, dessen Kamerakopf in Leitungen ab 50 mm genaue Bilder vom „Innenleben“ der Leitung liefert. Die zerstörungsfreie Ortung der Leerrohre erwies sich auch bei diesem Projekt als wichtige Maßnahme, um die Bauzeit zu verkürzen und Kosten zu sparen: Allein anhand der Pläne hätte man die Leerrohre nicht detektieren können. Inzwischen sind die Energieleitungen für die Notbeleuchtung bereits angeschlossen, und die Verlegung in den vorhandenen Leerrohren ermöglichte die Einhaltung der Brandschutzvorschriften ohne zusätzliche Maßnahmen. Bildunterschriften (vdltunnel1)
(vdltunnel2)
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Fotos: Von der Lieck Messtechnik |
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![]() Bild 2: vdltunnel2.jpg 636kb/rgb |
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![]() Bild 3: vdltunnel3.jpg 561kb/rgb |
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![]() Bild 4: vdltunnel4.jpg 695kb/rgb |
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