In Ex-Schutz-Ausführung für Zone 1

Neuer Quersitz-Gabelhubwagen

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Der neue Quersitz-Gabelhubwagen von Sichelschmidt wurde für den schnellen und effizienten innerbetrieblichen Transport von Paletten, Bulk-Containern und sonstigen Sammel- und Lagerbehältern in ex-geschützten Zonen entwickelt. Die Nachfrage der Kunden vor allem in der Chemieindustrie führte zu dieser Neuentwicklung – bislang bot Sichelschmidt ein solches Gerät nicht in ex-geschützter Ausführung an.

 

Rein äußerlich betrachtet, überzeugt der M 200 EEx ASM durch sein gelungenes Design. Dabei gilt die Devise „Form follows function“ – die Bauform ist außerordentlich kompakt, damit der Stapler auf engstem Raum manövrieren kann. Mit 900 mm ist der M 200 nicht sehr viel breiter als eine Europalette, dennoch wird dem Fahrer ein vollwertiger, bequemer Fahrersitz mit vielfältigen Verstellmöglichkeiten geboten.

Die gelungene Formgebung setzt sich bei den Bedienelementen fort: Die Fahrgeschwindigkeitsregelung erfolgt über einen ergonomischen Handfahrschalter; im Fußraum befindet sich ein Totmannschalter. Der kraftvolle, wartungsfreie ASM-Drehstromantrieb ermöglicht Fahrgeschwindigkeiten bis 12,5 km/h.

Damit ergänzt der M 200 das Sichelschmidt-Programm der Ex-Schutz-Stapler in Drehstromtechnik, mit den typischen Vorteilen der AC-Antriebe – kein Austausch der Kohlebürsten im E-Motor, geräuscharmer Betrieb, Entfall der Richtungsumkehrschütze, parametrierbare Fahreigenschaften.

Die Tragfähigkeit des M 200, der auch für den Wechselbatterie-Einsatz geeignet ist, beträgt 2000 kg. Der Hubwagen wurde von Grund auf für Einsätze in Ex-Zone 1 konstruiert – hier, bei der Berücksichtigung der Ex-Schutz-Anforderungen, hat Sichelschmidt als Weltmarktführer für ex-geschütze Elektro-Flurförderzeuge umfangreiches großes Know-how vorzuweisen.

Bild: M 200 EEx ASM – der neue Quersitz-Gabelhubwagen mit Drehstromantrieb für den Einsatz in Ex-Zone 1. Foto: Sichelschmidt

 

 

 

 

 

Die Sichelschmidt-Story
1914 gründeten Carl und Walter Sichelschmidt ein Unternehmen, das Zulieferteile für die Schloss- und Beschlagindustrie herstellte. Heute wird das Unternehmen in der vierten Generation von Ralf C. Sichelschmidt geleitet. Die markantesten Eckpunkte der Unternehmensgeschichte lassen sich auf die Jahre 1950, 1966 und 1992 datieren: 1950 produzierte Sichelschmidt das erste Elektro-Flurförderzeug, und 1966 wurden für einen Chemiekonzern die ersten explosionsgeschützten Stapler entwickelt. Dieses Marktsegment ist in der Folge konsequent ausgebaut worden: Ex-geschützte Flurförderzeuge von Sichelschmidt werden von Grund auf für diesen sensiblen Anwendungsbereich konstruiert und sind weltweit nicht nur in der Chemie-Industrie, sondern u.a. auch in der Automobilindustrie, in Entsorgungsbetrieben und in der Offshoretechnik im Einsatz.

Alle Baureihen sind mit dem energie- und wartungskostensparenden Drehstromantrieb ausgestattet. Das mittelständische Unternehmen gehörte 1992 zu den Pionieren der frequenzgeregelten Drehstrom-Antriebstechnik (ASM) für Flurförderzeuge und investierte hohe Summen in die Entwicklung dieser Technologie, die heute auch von vielen Herstellern konventioneller Gabelstapler eingesetzt wird.

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