Hightech-Werkstoff macht gesundes Sitzen in Schulen möglich

>secundo< entlastet Kinderrücken und Schuletats
Freischwinger jetzt auch für die Schulen erschwinglich

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Auf der Kölner Bildungsmesse didacta sorgte ein neuer Schulstuhl für Diskussionen. Sehr pragmatisch haben die Experten der Bayer MaterialScience AG, Leverkusen, und das niederländisch/deutsche Unternehmen MARKO ein Thema aufgegriffen, das die Stadtkämmerer mit der zunehmenden Ebbe in ihren Kassen besonders bewegt: die Finanzierung der Ausstattung der Schulen. Nach den Erfahrungen der Schulmöbelexperten von MARKO muss nämlich die Mehrzahl der herkömmlichen Sitzmöbel der Schüler bisher alle 2 bis 10 Jahren ersetzt werden. Die beiden Unternehmen präsentierten einen Stuhl, der nicht nur die Rücken der Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Schuletats entlasten soll. Der Hightech-Werkstoff Baydur® 110 und besonders wirtschaftliche Produktionsbedingungen machen es möglich, die Schulstuhlmisere zu beenden. Erstmals kann jetzt der traditionelle Freischwinger mit einer ganz nach den neuesten ergonomischen Erkenntnissen entwickelten Sitzschale sehr preiswert angeboten werden. Der neue Schulstuhl >secundo< schont die Schuletats mit doppelter Wirkung: Die Investition ist vergleichsweise gering und auch von Dauer, denn der robuste Hightech-Werkstoff erlaubt eine Garantie von 10 Jahren. Das ist weitgehend auf das 'schlagzähe' Baydur®110 zurückzuführen, das auch raueste Behandlung übersteht und nicht die Form verliert.

Der Schulstuhl >secundo< geht jetzt nach einer harten Testphase in zahlreichen deutschen und niederländischen Schulen der Sekundarstufen I und II in die Serienproduktion. Das wird besonders die Schüler der Schulen freuen, die schon mehrere Tausend dieser Stühle mit der 'sich anpassenden' Flexibilität geordert haben: Ganz natürlich mobilisieren die Schüler dann beim Sitzen die verschiedensten Bewegungssegmente des Körpers vom Oberschenkel bis zur Halswirbelsäule und können auch das Becken nach vorne kippen und so die Wirbelsäule in ihre natürliche S-Form bringen. Ein äußerst positiver Nebeneffekt der Sitzschale mit flexibler Rückenlehne: Das gefährliche "Kippeln“ mit den Stühlen hört nun auf. Die stark taillierte Sitzschale ist so geformt, dass sie die Lendenwirbelsäule stützt und ganz unterschiedliche Sitzpositionen zulässt – zum Beispiel kann der Schüler auch umgekehrt sitzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.Damit wird der >secundo< den grundlegenden medizinischen Anforderungen an einen Schulstuhl gerecht. Das ist auch zwingend notwendig, denn Experten schätzen, dass schon über 60% der Grundschüler an Haltungsschäden leiden. Durch die Einführung von Ganztagsschulen werden viele Schüler zukünftig noch längere Zeit sitzend verbringen müssen. Außerdem ist es seit langem Stand der Erkenntnis aus der Arbeitswelt, dass dynamisches, aktives Sitzen die Leistungsfähigkeit erhöht.Dr. med. Reiner Drerup, Arzt für Allgemein- und Sportmedizin: „Ein Stuhl, der ein rückenentspanntes Sitzen ermöglicht, die Lendenwirbelsäule dynamisch stützt und viele Sitzpositionen erlaubt, kann und sollte ein selbstverständliches Schulinstrument sein.“

Auch den Hygienefaktor haben die Stuhlspezialisten von Bayer und Marko jetzt im Griff: Die angenehm raue Oberfläche der Sitzschale hat eine auf optimalen Temperaturausgleich eingestellte Materialdichte, so dass kein Hitzestau zum Schwitzen führt. Die geschlossene Oberfläche lässt gründliche Reinigung zu und verhindert so ein „Speichern“ von allergie- und infektionsauslösenden Reinigungschemikalien und sonstiger Verschmutzungen.Bei den Verantwortlichen zeichnet sich auch schon ein Umdenken ab. Nicht die kurzfristige, vermeintlich kostengünstige Anschaffung, sondern die nachhaltige Investition in eine Bestuhlung, die den neuesten Erkenntnissen von Ergonomie und Technik entspricht, hat zunehmend Priorität.Wenn jetzt gesundheitsfördernde Stühle auch die Klassenzimmer erreichen und das natürliche Bewegungsbedürfnis der Kinder unterstützen, wird das Lernen leichter, da die Verspannungen durch das ungesunde Sitzen dann ebenso überwunden werden können wie der 'PISA-Schock'.

Hs/März 2004


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